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16. JUNI 2026 · SCHLUESSLBERG

5 Jahre Schlafraum Schlüsslberg: Mein persönlicher Rückblick

Willi Sickinger
Willi SickingerGeschäftsleitung

Mein Name ist Willi. Anlässlich unseres fünfjährigen Jubiläums werfe ich einen persönlichen Rückblick auf die Reise des Schlafraums Schlüsslberg, mit allen Höhen und Herausforderungen.

Mein Name ist Willi und ich bin Unternehmer aus Leidenschaft. Ich liebe es, Ideen zu entwickeln und gemeinsam mit großartigen Menschen etwas aufzubauen. Anlässlich unseres fünfjährigen Jubiläums möchte ich einen persönlichen Rückblick auf unsere Reise werfen.

Die Geschichte des Schlafraums begann eigentlich durch einen Zufall. Mein Bruder Harald, der als Physiotherapeut arbeitet, kam mit einem Mitarbeiter der Firma Pöttinger Landtechnik ins Gespräch. Dieser erzählte, dass es bei Veranstaltungen und Schulungen in unserer Region oft schwierig sei, passende Unterkünfte für Geschäftsreisende zu finden. Dieser Gedanke ließ uns nicht mehr los, und wurde schließlich zur Geburtsstunde des Schlafraums. Besonders schön ist, dass Pöttinger heute zu unseren langjährigen und geschätzten Kunden zählt.

Bevor ich den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, war ich zehn Jahre im Außendienst tätig und habe unzählige Nächte in Hotels verbracht. Viele Ideen, die unsere Gäste heute schätzen, sind genau aus diesen Erfahrungen entstanden.

2019 begannen wir mit dem Bau. Kurz darauf stellte uns die Pandemie vor enorme Herausforderungen. Es kamen kaum Gäste, während Kredite und laufende Kosten weiterliefen. Das waren keine einfachen Zeiten. Umso dankbarer bin ich, dass Harald und ich immer zusammengehalten haben. Er ist nicht nur mein Bruder, sondern auch ein guter Freund und verlässlicher Geschäftspartner. Gemeinsam haben wir für jedes Problem eine Lösung gefunden.

Von Anfang an wollten wir moderne Technik mit echter Gastfreundschaft verbinden. Deshalb entstand im Schlafraum unsere digitale Check-in-Lösung, an deren Entwicklung ich maßgeblich mitwirken durfte. Mit digitalem Check-in, Pre-Check-in und Walk-in über den Check-in-Automaten gestalten wir den gesamten Aufenthalt, von der Buchung bis zur Rechnung, einfach und flexibel. Besonders stolz macht mich, dass diese Lösung heute über Jack in auch viele andere Hotels bei der Digitalisierung unterstützt.

Genauso wichtig ist uns aber der persönliche Kontakt. Ob eine Familie spätabends noch ein Zimmer sucht oder sich ein Gast mitten in der Nacht ausgesperrt hat, wir versuchen immer, schnell und unkompliziert zu helfen.

Stillstand war für uns nie eine Option. In den vergangenen Jahren haben wir unseren Seminarraum mit Selbstbedienungsküche geschaffen, den Fitnessbereich zu einem Fitnesscenter ausgebaut, zahlreiche Zimmer modernisiert, die Honey Lounge eröffnet und viele kleine Verbesserungen umgesetzt. Heute verfügen wir über 56 Zimmer in unterschiedlichen Kategorien und können damit für nahezu jeden Gast die passende Unterkunft anbieten.

Auch in Zukunft wollen wir uns weiterentwickeln. Aktuell planen wir die Modernisierung unseres Frühstücksbereichs und arbeiten gleichzeitig an einem neuen Konzept, das einen spannenden Akzent im Schlafraum setzen und unser Angebot auf besondere Weise erweitern wird.

Mit der Zeit haben wir festgestellt, dass der Begriff „Motel“ unser Haus eigentlich unter Wert verkauft. Unsere Gäste erleben heute einen Komfort und Qualitätsstandard, den viele eher mit einem modernen Hotel verbinden.

Besonders stolz bin ich auf das Vertrauen unserer Gäste. Mehr als 1.000 Bewertungen auf Booking.com mit einem Durchschnitt von 9,0 und viele positive Rückmeldungen auf Google bestätigen uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Noch wichtiger sind für mich aber die persönlichen Gespräche und die vielen Stammgäste, die immer wieder zu uns zurückkehren.

Ein Unternehmen ist aber immer nur so gut wie die Menschen dahinter. Unser Kernteam besteht aus Harald, Tamara, Conny und mir. Tamara kümmert sich um Buchhaltung, Rechnungen und Buchungsmanagement, Conny verantwortet Personal, Einkauf und Seminare, während Harald und ich die Weiterentwicklung des Schlafraums vorantreiben. Gemeinsam mit unserem gesamten Team ziehen wir an einem Strang.

Ebenso dankbar bin ich für den Rückhalt meiner Familie. Meine Frau Susanne und unsere beiden Kinder Elisa und Katharina geben mir jeden Tag Kraft und erinnern mich daran, was wirklich zählt.

Ein besonderer Höhepunkt war unsere Feier zum fünfjährigen Bestehen. Gemeinsam mit Gästen, Partnern und Freunden durften wir einen wunderbaren Abend verbringen. Für die Musik sorgte Light Edition rund um Stefan Lorenzato, Markus Kriegner begeisterte mit seinem Smoker-Catering, Christian vom Weinwerk präsentierte hervorragende Weine und Stadtbier Grieskirchen durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Mike Schmitt von Pernod Ricard Austria sorgte für besondere Gin-Momente. Ein herzliches Dankeschön gilt auch unseren langjährigen Partnern Transgourmet und Kröswang, die uns bei der Veranstaltung unterstützt haben.

Besonders gefreut haben mich die vielen positiven Rückmeldungen unserer Gäste und Firmenpartner. Immer wieder wurde bestätigt, wie wohl sie sich bei uns fühlen und dass unser Konzept begeistert. Solche Worte sind die schönste Motivation, unseren Weg weiterzugehen.

Uns war aber nicht nur wichtig zu feiern, sondern auch etwas zurückzugeben. Deshalb sammelten wir an diesem Abend Spenden für Linda. Jeder Gast erhielt eine Pokerkarte, mit der sich unsere Spende erhöhte. Es war schön zu erleben, wie viele Menschen diese Aktion unterstützt haben.

Wenn ich heute auf die letzten fünf Jahre zurückblicke, sehe ich nicht nur ein Gebäude. Ich sehe mutige Entscheidungen, schwierige Phasen, unzählige Arbeitsstunden, großartige Begegnungen und ganz viel Herzblut.

Zum Schluss möchte ich einfach Danke sagen, an Harald, unser gesamtes Team, meine Familie, unsere Partner und Lieferanten und vor allem an unsere Gäste. Ohne Euch wäre der Schlafraum nicht das, was er heute ist.

Wir lieben das, was wir tun, und werden den Schlafraum auch in Zukunft mit Leidenschaft, neuen Ideen und viel Liebe zum Detail weiterentwickeln. Ich freue mich auf alles, was noch vor uns liegt.