Kühl schlafen ohne kalte Zugluft: So funktioniert unsere Deckenkühlung

Keine laute Klimaanlage und kein kalter Luftstrom direkt aufs Bett: In Schlüßlberg und Weng kühlen wir unsere Zimmer angenehm und gleichmäßig über die Decke.
Keine laute Klimaanlage, kein kalter Luftstrom direkt aufs Bett und trotzdem ein angenehm temperiertes Zimmer: In Schlüßlberg und Weng übernimmt unsere Zimmerdecke im Sommer den wahrscheinlich coolsten Job im ganzen Haus.
Nach einem kalten Winter freuen wir uns alle auf den Sommer. Auf warme Abende, lange Tage und endlich wieder Temperaturen, bei denen man die Jacke getrost im Koffer lassen kann.
Zumindest so lange, bis man nachts schlafen möchte.
Denn während 30 Grad am Badesee durchaus Urlaubsstimmung auslösen, sieht die Sache im Hotelzimmer um zwei Uhr morgens oft etwas anders aus. Genau deshalb haben wir uns bei unseren beiden Schlafraum-Standorten in Schlüßlberg und Weng für eine besondere Form der Kühlung entschieden.
Unsere Zimmer werden nicht mit einer klassischen Klimaanlage gekühlt. Bei uns übernimmt diese Aufgabe die Zimmerdecke.
Ja, richtig gelesen: Die Decke arbeitet, während Du schläfst.
Die wahrscheinlich coolste Decke im Innviertel und Hausruckviertel
Unsere Zimmer verfügen über eine sogenannte Bauteilaktivierung. Dabei verlaufen Leitungen innerhalb der Betondecke, durch die im Sommer kühles Wasser fließt.
Die Decke nimmt dadurch Wärme aus dem Raum auf und sorgt für eine gleichmäßige, angenehme Temperierung. Ohne Ventilator, ohne ständig ein- und ausschaltendes Klimagerät und vor allem ohne kalten Luftstrom, der direkt aufs Bett bläst.
Man hört nichts, man spürt keinen unangenehmen Luftzug – und genau so soll es sein.
In Kombination mit unserer Einzelraumlüftung entsteht ein angenehmes Raumklima. Die Lüftung sorgt laufend für den notwendigen Luftaustausch, während die Decke still und unauffällig ihren Dienst verrichtet.
Gute Technik muss schließlich nicht ständig zeigen, wie fleißig sie arbeitet.
Warum wir bewusst keine klassische Klimaanlage eingebaut haben
Viele klassische Klimaanlagen funktionieren mit einem Gebläse. Kalte Luft wird in den Raum geleitet, das Zimmer kühlt schnell ab – und manchmal fühlt sich der Gast am nächsten Morgen gleich mitgekühlt an.
Manche Menschen schlafen direkt unter dem Luftstrom und wachen mit trockenem Hals auf. Andere fühlen sich verspannt oder schalten die Klimaanlage wieder aus, weil das Geräusch beim Einschlafen stört.
Und dann gibt es noch die beliebte Urlaubseinstellung: draußen 32 Grad, drinnen gefühlte arktische Forschungsstation.
Wir wollten für unsere Gäste eine andere Lösung.
Unsere Deckenkühlung bietet:
- keinen kalten Luftstrom direkt auf das Bett
- kein hörbares Gebläse während der Nacht
- eine gleichmäßige Temperatur im gesamten Zimmer
- keine ständig ein- und ausschaltende Klimaanlage
- ein angenehmes Raumklima auch bei längeren Aufenthalten
Besonders Gäste, die empfindlich auf Zugluft reagieren, schätzen dieses System. Die gewünschte Temperatur kannst Du selbstverständlich über das Thermostat im Zimmer einstellen.
Die Deckenkühlung arbeitet allerdings sanfter als eine klassische Klimaanlage. Sie verwandelt das Zimmer nicht innerhalb weniger Minuten in einen Kühlschrank. Dafür sorgt sie kontinuierlich für eine angenehme und gleichmäßige Temperierung.
Ganz ehrlich: Am Anfang mussten auch wir dazulernen
Eine Deckenkühlung klingt in der Theorie recht einfach: kaltes Wasser durch die Decke, Zimmer angenehm kühl, alle zufrieden.
Ganz so einfach war es dann doch nicht.
Wir haben anfangs viel getestet, Einstellungen verändert, Temperaturen verglichen und beobachtet, wie Lüftung, Kühlung, Rollläden und die Nutzung der Zimmer zusammenspielen. Denn eine gute technische Anlage allein reicht nicht. Entscheidend ist, dass alle Komponenten richtig aufeinander abgestimmt sind.
Wie kühl muss das Wasser sein? Wann soll die Kühlung stärker arbeiten? Wie reagiert das System bei besonders heißen Tagen? Welche Einstellungen funktionieren in einem belegten Zimmer am besten? Und wie erklären wir unseren Gästen, dass die Decke tatsächlich kühlt, obwohl man weder ein Gerät sieht noch ein Gebläse hört?
Wir haben viel gemessen, ausprobiert und dabei auch einiges gelernt.
Heute funktioniert das Konzept so, wie wir es uns von Anfang an vorgestellt haben: Die Zimmer werden angenehm temperiert, die Technik arbeitet leise im Hintergrund und unsere Gäste können schlafen, ohne dass ihnen nachts ein kalter Luftstrom um die Ohren weht.
Oder anders gesagt: Am Anfang haben wir manchmal mehr über die Zimmerdecke gesprochen als über das Wetter. Mittlerweile darf sie einfach ihren Job machen.
Angenehm temperiert statt künstlich eiskalt
Eine Deckenkühlung fühlt sich anders an als eine klassische Klimaanlage.
Das Zimmer wird nicht schlagartig heruntergekühlt. Stattdessen nimmt die Decke kontinuierlich Wärme auf. Dadurch verändert sich die Raumtemperatur langsamer, bleibt aber gleichmäßiger.
Genau das empfinden viele Menschen beim Schlafen als angenehm. Der Raum fühlt sich frisch und temperiert an, aber nicht künstlich kalt.
Man betritt also kein Zimmer, bei dem man spontan überlegt, ob man für die Nacht noch eine Winterjacke aus dem Auto holen sollte.
Unser Ziel ist nicht das kälteste Hotelzimmer der Region. Unser Ziel ist ein Raumklima, in dem Du Dich wohlfühlst und gut schlafen kannst.
Ein kleines bisschen Mithilfe schadet trotzdem nicht
Auch die beste Deckenkühlung kann die Naturgesetze nicht vollständig überreden.
Damit das System an heißen Sommertagen bestmöglich arbeiten kann, helfen ein paar einfache Dinge: Fenster und Türen sollten während der heißen Tageszeit möglichst geschlossen bleiben. Die Rollläden schützen zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung und helfen dabei, die Wärme draußen zu halten.
Kurzes Lüften am frühen Morgen oder am späteren Abend ist natürlich kein Problem.
Wer allerdings das Fenster den ganzen Nachmittag geöffnet lässt, lädt nicht nur frische Luft ins Zimmer ein, sondern gleich den gesamten Sommer dazu. Und selbst die fleißigste Zimmerdecke kommt dann irgendwann ins Schwitzen – zumindest bildlich gesprochen.
Die Einzelraumlüftung sorgt auch bei geschlossenem Fenster für den notwendigen Luftaustausch. Das Fenster muss daher nicht dauerhaft geöffnet bleiben, damit frische Luft ins Zimmer kommt.
Leise Kühlung für Geschäftsreisende und Urlaubsgäste
Viele unserer Gäste verbringen beruflich mehrere Nächte bei uns. Nach einem langen Arbeitstag, einer Montage, einem Messetag oder einer anstrengenden Autofahrt zählen vor allem Ruhe und guter Schlaf.
Auch Familien, Radfahrer, Thermengäste und Durchreisende profitieren davon, dass die Zimmer angenehm temperiert werden, ohne dass nachts ein Klimagerät direkt neben dem Bett läuft.
Unsere Deckenkühlung ergänzt weitere Ausstattungsmerkmale, die für einen erholsamen Aufenthalt sorgen:
- elektrische Rollläden zur vollständigen Verdunkelung
- Schallschutzfenster
- eine kontrollierte Einzelraumlüftung
- komfortable Betten
- ruhige und funktionale Zimmer
So entsteht ein Raumklima, das sich nicht in den Vordergrund drängt. Man betritt das Zimmer und merkt einfach: Hier ist es angenehm.
Genau so mögen wir Technik am liebsten.
Vielleicht auch eine interessante Lösung für andere Hotelbetriebe
Wir wissen, dass viele Hotelbetreiber und Kollegen vor einer ähnlichen Frage stehen: Wie lassen sich Zimmer im Sommer angenehm kühlen, ohne dass Gäste über Zugluft, Geräusche oder zu niedrige Temperaturen klagen?
Unsere Erfahrung zeigt: Eine Deckenkühlung kann eine sehr gute Lösung sein. Allerdings ist es nicht damit getan, Leitungen in die Decke einzubauen und anschließend auf den ersten heißen Sommertag zu warten.
Entscheidend ist das gesamte Zusammenspiel:
- die richtige Dimensionierung der Anlage
- eine gut abgestimmte Steuerung
- die Kombination mit einer zuverlässigen Lüftung
- eine wirksame Beschattung
- die Berücksichtigung unterschiedlicher Wärmequellen im Zimmer
- und eine verständliche Information für die Gäste
Gerade der letzte Punkt wird gerne unterschätzt. Wenn Gäste kein Klimagerät sehen und keinen Luftstrom spüren, glauben manche zunächst, dass gar nicht gekühlt wird. Dabei ist genau das die Stärke des Systems: Es arbeitet leise, langsam und gleichmäßig.
Unser Konzept ist über die Jahre gewachsen. Wir würden heute manche Einstellungen anders planen als ganz am Anfang – aber genau aus diesen Erfahrungen ist eine Lösung entstanden, die mittlerweile sehr gut zu unseren Häusern und unseren Gästen passt.
Vielleicht ist unser Weg deshalb auch für andere Hotelkollegen interessant, die gerade über ein Kühlkonzept nachdenken. Wir tauschen uns gerne aus. Denn in der Hotellerie muss schließlich nicht jeder jede Erfahrung selbst machen – manche schlaflosen Sommernächte kann man sich ruhig ersparen.
Kühl schlafen in Schlüßlberg und Weng
Die Deckenkühlung ist heute ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts an beiden Schlafraum-Standorten.
Sowohl in Schlüßlberg als auch in Weng im Innkreis möchten wir unseren Gästen Zimmer bieten, die modern, praktisch, ruhig und komfortabel sind. Dabei geht es uns nicht darum, mit möglichst komplizierter Technik zu beeindrucken.
Gute Technik sollte man kaum bemerken.
Man merkt nur, dass man sich wohlfühlt, ruhig schläft und am nächsten Morgen erholt aufsteht.
Wir wollten keine Klimaanlage, die nachts laut läuft oder kalte Luft direkt auf unsere Gäste bläst. Bis alles perfekt zusammenspielte, mussten auch wir einiges testen und dazulernen. Heute funktioniert unsere Deckenkühlung genau so, wie wir es uns vorgestellt haben: angenehm, leise und unkompliziert. Das passt zu unserem Schlafraum.
Willi Sickinger, Motel Schlafraum
Entspannt ankommen und angenehm schlafen
Ob Geschäftsreise, Zwischenstopp, Familienausflug oder Kurzurlaub: In unseren Häusern in Schlüßlberg und Weng kannst Du rund um die Uhr einchecken und auch an heißen Sommertagen angenehm übernachten.
Keine laute Klimaanlage. Kein kalter Luftstrom direkt aufs Bett. Und keine Fernbedienung mit 27 Tasten, bei der man am Ende versehentlich nur die Uhrzeit verstellt.
Einfach ankommen, Temperatur einstellen und schlafen.
Umgesetzt und laufend optimiert haben wir unser Kühlkonzept gemeinsam mit unseren Partnern TB Brand und Pumberger Installationstechnik.